Liebe Abonnenten, Freunde, Leseratten & schöne Frauen,
wenn ich mir mal so die Statistiken ansehe, gibt es immer wieder Leute die tagtäglich checken ob hier was neues steht. Nein, das Alte bleibt ganz Alt, denn das war ein Projekt, welches ich als beendet sehe.
Nun gibt es aber keinen Grund traurig zu sein, ich habe ein neues Projekt gestartet. Inwiefern sich das von diesem hier unterscheidet? Kein Plan ehrlich gesagt, aber innerhalb der letzten 2 Jahre sind viele Dinge passiert, die einen neuen Rahmen brauchen. Wer auch weiterhin lesen will, soll dies jetzt hier tun:
http://athrknwn.blogspot.de/
Ich wünsch euch eine schöne Restwoche. Ivan
Das Leben ist ein viel zu großes Auf und Ab, als dass man es wortlos vorbeiziehen lassen kann. Hier soll das Ich im Vordergrund stehen. Ich werde Worte nehmen, sie formen, und versuchen meine Gedanken mit ihnen zu verdeutlichen. Diese Gedanken, Momente, Einfälle, Wünsche, werden manchmal kurz oder auch lang sein, aber letztlich soll dies eine Form der Verständigung sein. Meine Worte werden euer Ich entweder ansprechen oder auch nicht. Da der Ausgang ungewiss ist nenne ich es Spiel.
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Dienstag, 27. August 2013
Von Zeitbomben & Sprachschöpfungen
Wenn mich jemand fragt, wie ich es
schaffe mal von so ziemlich allem abzuschalten, stellt sich entweder
heraus dass ich Kiffer bin oder, die noch viel bessere Version eines
Kiffers, nämlich die in der der Konsum von Cannabis den Kopf nicht
schweigen lässt, sondern lediglich ein paar Gedanken auf „stumm“
stellt, was ungefähr genau so viel Ärger mit sich bringt wie das
Stummschalten des eigenen Handys, du ignorierst nicht, du schiebst
auf, und obendrein gibt’s noch unnötig zusätzlichen Stress.
Wenn der Kopf zur tickenden pulsierenden Zeitbombe wird, wäre eine Explosion mehr als wünschenswert, stattdessen analysiere ich verwundert wie viele Gedankenkonstrukte, jeglicher Natur, parallel zueinander im menschlichen Gehirn, in meinem Gehirn ablaufen. Am liebsten einfach einen Hammer nehmen und die analytischen Thesen auseinanderkloppen in der Hoffnung, dass die Bruchstücke keinen roten Faden mehr ergeben.
Wenn mich jemand fräge, ob ich Pessimist oder kaltes Wesen sei, so würde ich derjenigen Person antworten, dass Analyse nichts berechnendes sein muss, sondern wie der Glaube für manche, Sicherheit. Sicherheit für die klare Worte gefunden werden können.
Wenn der Kopf zur tickenden pulsierenden Zeitbombe wird, wäre eine Explosion mehr als wünschenswert, stattdessen analysiere ich verwundert wie viele Gedankenkonstrukte, jeglicher Natur, parallel zueinander im menschlichen Gehirn, in meinem Gehirn ablaufen. Am liebsten einfach einen Hammer nehmen und die analytischen Thesen auseinanderkloppen in der Hoffnung, dass die Bruchstücke keinen roten Faden mehr ergeben.
Wenn mich jemand fräge, ob ich Pessimist oder kaltes Wesen sei, so würde ich derjenigen Person antworten, dass Analyse nichts berechnendes sein muss, sondern wie der Glaube für manche, Sicherheit. Sicherheit für die klare Worte gefunden werden können.
Tagtäglich feile ich an ebenjener
Sprache, um sie erkennbarer zu machen.
Erst wenn das erreicht ist, wird auch mein Kopf wieder Ruhe geben.
Erst wenn das erreicht ist, wird auch mein Kopf wieder Ruhe geben.
Sonntag, 10. März 2013
Das Wort zum Sonntag
Das
Wort zum Sonntag......will
sich doch keiner mehr anhören.
Soweit
ich das richtig in Erinnerung hatte, kam dieser Scheiß immer nach
den Nachrichten. Nachdem man 10 Minuten lang gehört hatte, dass sich
irgendwer mal wieder irgendwo in der Welt in die Luft gesprengt hat
und unzählige Opfer mit in den Tod gezogen hat, erscheint auf der
Bildfläche Person XY. Dieser ARD oder ZDF Heilige, bot sich dann in
der Regel immer an, den Moralapostel für 3 Minuten zu spielen, bevor
Rosamunde Pilcher der Welt erneut den Frieden brachte, sowie einen
Hauch von Kitsch. Ein Hauch deswegen, da ich mich bereits immer nach
20 Sekunden gefragt hab, ob ich diese 20 Sekunden Lebenszeit nicht
lieber mit Werbung vergeudet hätte. Ich glaube der
Nachrichtensprecher durfte nie das Wort zum Sonntag ergreifen, da
sein tagtägliches Erscheinen dem Wort den Glanz genommen hätte.
Vielleicht aber auch weil Moral und Monotonie in der Stimme nicht
miteinander zu vereinbaren sind, obwohl Moral ist ja mittlerweile
auch etwas monotones, immer diesselbe Leier, die Masse verschreit die
Moral, auf den Einzelnen wird eingedroschen, sobald er sich außerhalb
des Rahmens bewegt. Aber was wäre wenn wir uns mal außerhalb des
Rahmens bewegen? Bewusst. Bewusst aus der Sicherheit herausbegeben
und ein Risiko eingehen. Ja, die Monotonie durchbrechen.Auch
wenn es gerade ins Pseudo – Philosophische ausartet, will ich sagen
dass diese Worte an ganz viel Realität gebunden sind. An einem
hautnahen Prinzip von dem es heißt es sei gefährlich, man könnte
sich dabei verletzten, man kann dabei Gefahr laufen depressiv zu
werden, oder im schlimmsten Fall, ja im allerschlimmsten Fall könnte
man die Person wirklich kennenlernen, oder gar Gefühle für diese
Person entwickeln. Ich hoffe der Unmut ist nicht zu überlesen. Hier
spricht niemand aus einem verletzten Gefühl heraus sondern jemand
der resigniert. Resignation vor der Sicherheit, in die sich ein jeder
wiegen will bevor er oder sie vertraut. Denn Vertrauen bedeutet ja
immer auch ein gewisses Maß an Verletzbarkeit.Heute habe ich ein
einfaches Experiment gestartet mit einer Freundin, die an dieser
Stelle vielleicht die Anspannung verliert, weil sie weiß dass sie
gemeint ist. Nunja, auf alle Fälle hatte sie eine neue Handynummer,
doch hatte sie selbstverständlich im neuen Handy meine Nummer nicht,
also habe ich etwas probiert. Ich will noch einmal betonen, dass ich
nicht weiß was mich geritten hat, doch habe ich mich nicht zu
erkennen gegeben und habe sie per SMS aufgefordert sich mit mir
einfach so zu treffen. Ich habe ihr versichert sie würde mich
kennen, doch wolle ich meine Identität bedeckt halten bis zu dem
Treffen. Denn ich dachte mir das solch ein Treffen eine gewisse
Risikobereitschaft vorraussetzt. Ich denke in diesem Punkt sind wir
uns alle einig. Diese Risikobereitschaft wollte sie jedoch nicht
aufweisen, bis ich mich zu erkennen gebe. Das tue ich erst jetzt.
Doch was ich damit letztlich nur an einem simplen Beispiel zeigen
wollte war folgendes:Wir sind in dieser virtuell vernetzten
„sozialen“ Gemeinschaft darauf gepolt, nichts und niemandem mehr
zu vertrauen. Und da wir uns selbst am wenigsten vertrauen und
oftmals vor Überkonsum jeglicher Art, nicht mal wissen was wir
wollen, flüchten wir uns in von uns selbst geschaffene
Absicherungen. Vermeintliche Absicherungen, denn über Facebook mit
einer Person wochenlang zu schreiben oder jeden Abend mit jemandem zu
telefonieren, oder sei es der SMS Verlauf den man vor dem eigenen
Partner / der eigenen Partnerin geheimhält, all das sind mediale
Illusionen die von Menschen für Menschen geschaffen werden. Das ist
nichts echtes, denn wer zeigt schon gerne im Internet all seine
schlechten Seiten? Niemand. Wie kannst du wissen wie bestimmte Worte
gemeint sind, wenn du sie nicht hörst? Du kannst es nicht. Ohja, ich
vergaß hier kannst du es auch nicht lieber Leser, doch genau
deswegen tipp ich mir ja die Finger wund, um die Stimmung ein wenig
greifbarer zu machen. Es ist auch nicht so, dass mich das erst seit
gestern beschäftigt, denn Resignation braucht Zeit um sich
anzusammeln. Letztlich frage ich mich wo in all dem noch der Sinn
liegt, wenn keiner mehr bereit ist seine/ihre Wohlfühlzone zu
verlassen, ohne sich vorher ein paar Quadratmeter mehr Sicherheit
anzumieten. Umso mehr erfreut es dann doch, wenn mir wie am
Freitagabend auf dem Geburtstag eines guten Freundes eine Frau über
den Weg lief, welche nunja im ersten Moment wie ein LSD Schlumpf auf
mich wirkte, doch gleichzeitig erwies sie sich an dem Abend als die
Ehrlichste und Direkteste. Wieso? Weil sie mir jeden Gedanken
unverhohlen ins Gesicht sagte. So roh wie ein Gedanke nur sein kann,
spie sie ihn aus, und ich erfreute mich an ihrer Art. Ja, es war
nicht nur Vergnügen, es war ehrliche Unterhaltung.
Keine
Maske, keine Perfektion.
Wenn
ich so daran denke ist es einfach ein wenig Ehrlichkeit und
Direktheit zum Sonntag......vielleicht will das mal wieder
jemand hören. Bloß sagt es nicht dem ARD oder ZDF.
Montag, 24. Dezember 2012
Anti Weihnachten und Weihnachten, und mittendrin ich in einer hell erleuchteten Grauzone
Während ich mir gerade einen Kakao nach dem Nächsten, natürlich mit einem genüsslichen Schuss Amaretto reinpfeife, überlege ich was mich mehr nervt. Entweder werde ich einfach nicht betrunken genug um in Stimmung zu kommen., oder mein 20. Weihnachten bannt mich nicht mehr so sehr wie die 19 Weihnachten davor. Ganz egal wie es mir geht, umgeben ist man letztendlich von Weihnachten und Anti - Weihnachten. Wenn es immer kälter wird, die ersten Menschen begreifen dass im T-Shirt rumlaufen einfach nicht mehr drin ist, sieht man sie: die Adventskalender, die Spekulatius, die Schokoladenweihnachtsmänner, all das was unserem Bauch bereits im September Vorfreude machen soll auf das sogenannte Fest der Liebe, aber MOMENT, war das nicht eigentlich der Valentinstag?
Ach, sagt man sich, das geht schon, wir haben 365 Tage, also dürfen wir mehrere Tage zum Feiern der Liebe haben.
Also nachdem sich der Kapitalismus mal wieder des Sprichwortes "Liebe geht durch den Magen" bedient hat, und die Kassen bereits Ende September überquillen, die Nachrichten über die 3.Welt immer weniger werden, schließlich dürfen wir in der "beginnenden Weihnachtszeit" keinerlei böse Dinge hören, finden sie zusammen, die neuen Paare, die Menschen denen es zu kalt ist draußen, und lieber mit Tee oder Kakao und der Frau unter dem Arm die weihnachtlichen Abende beieinander verbringen wollen. Selbstverständlich ist es erst Oktober, die ersten Blätter fallen von den Bäumen, aber wir müssen ja planen, immer und immer wieder planen. Spontanität wird zur Todsünde. Wer planlos ist, ist unvorbereitet, unvorbereitet sein heißt nicht dazuzugehören und wer will schon den Winter allein verbringen? Derjenige sitzt am Ende noch mit einem Kakao und einem zu großen Schuss Amaretto bei seinen Großeltern. Wenn jetzt dieser Text allzu bitter angehaucht ist, so will ich gleich klarstellen, dass ich kein "Anti - Weihnachtler" bin. Diese Menschen kann ich wirklich nicht leiden, die Menschen die Weihnachten schlecht machen, nur weil sie keinerlei Freude empfinden können, weil sie meinen dieses Fest sei zu "kommerziell", oder was sie sich auch immer aus den Fingern ziehen, letztendlich sind es selten wirkliche Schicksalsschläge, die den "Anti - Weihnachtlern" das Fest vermiest. Dennoch kommen sie aus ihren Löchern gekrochen, und versuchen jeden herunterzuziehen, im winterlichen Schneeregen, den der November mit sich bringt. Man ertrinkt förmlich in diesem undefinierbaren Wetter. Zum Glück bringt die Kälte auch die fehlende Beredsamkeit mit sich, ein Grund mehr für mich den Kragen meines Mantels hochzuschlagen und das halbe Gesicht in den immer größer werdenden Schals zu vermummen. Einzig meine wachsamen Augen beobachten die Menschen, man müsste meinen sie müssten glücklich sein. Aber irgendwie nimmt die Verbitterung bei den Erwachsenen zu und die Kinder werden immer ausgelassener...Liegt es daran dass Weihnachtsgeschenke teurer werden, von Jahr zu Jahr? Der Zwang am Schenken nimmt ja auch stetig zu, also kann man auch die Preise hochschrauben. Achja bald ist ja Weihnachten, auch wenn der Adventskalender bereits zu Nikolaus komplett aufgegessen ist, also auf auf, zu diesen Massenveranstaltungen namens Shoppen. Mittlerweile werden Bauzäune aufgestellt um die Massen geordnet zum Geld ausgeben zu schicken. Irgendwie erinnert das an Massenabfertigung zu verzerrter Weihnachtsmusik. Selten so schlimme Musik gehört wie dieses Jahr in den Kaufhäusern, Schlager rauf und runter, und so soll ich in Stimmung kommen? Sicherlich nicht.
Doch plötzlich ist es da, das laaaaaang ersehnte Weihnachtsfest.
Mit der ganzen Familie bis in die frühen Morgenstunden essen, trinken, reden, bei Bulgaren wird das dann immer ein bisschen lauter, es werden Wetten abgeschlossen, die Karten werden rausgeholt, das soeben erhaltene Weihnachtsgeld kommt auf den Tisch, man gewinnt und verliert. Das sind alles nur Prognosen, die auf 19 Jahre langer Erfahrung aufbauen.
Erst einmal muss man Ankommen. Bei meinen Großeltern, erinnert Weihnachten immer an eine Art zweites Las Vegas. Wenn ich meine Oma frage, wie viel Strom diese ganze Deko frisst, schaut meine Oma mich an, und stillschweigend wird das Thema gewechselt um Opa nicht aufzuregen. Immer dasselbe. Dieses Jahr bin ich lieber Leser, der Ausgeschlossene, derjenige der nicht geplant hat. Eine Rolle mit der ich leben kann. Aber gleichzeitig eine Rolle, die die Liebe des Weihnachtsfestes leider nur in Maßen mit sich bringt. Ich bin weder in Weihnachtsstimmung noch boykottiere ich dieses Fest. Ich lasse es an mir vorbeiziehen und versuch etwas mitzunehmen, in meine große und weite Grauzone die grell erleuchtet ist, in diesem Sinne Frohe Weihnachten.
Erst einmal muss man Ankommen. Bei meinen Großeltern, erinnert Weihnachten immer an eine Art zweites Las Vegas. Wenn ich meine Oma frage, wie viel Strom diese ganze Deko frisst, schaut meine Oma mich an, und stillschweigend wird das Thema gewechselt um Opa nicht aufzuregen. Immer dasselbe. Dieses Jahr bin ich lieber Leser, der Ausgeschlossene, derjenige der nicht geplant hat. Eine Rolle mit der ich leben kann. Aber gleichzeitig eine Rolle, die die Liebe des Weihnachtsfestes leider nur in Maßen mit sich bringt. Ich bin weder in Weihnachtsstimmung noch boykottiere ich dieses Fest. Ich lasse es an mir vorbeiziehen und versuch etwas mitzunehmen, in meine große und weite Grauzone die grell erleuchtet ist, in diesem Sinne Frohe Weihnachten.
Montag, 17. September 2012
Ich halte kurz die Luft an.
Sommerpause. Wohl kaum, eher ein paar Zigaretten später. 1001 Pläne für den Sommer gehabt, maximal 5 erfüllt. 9999 unerwartete Situationen hingenommen und ebenjene ausgekostet bis zum Maximum.
Abgeschaltet, Freunde gesehen, Eis gegessen, Menschen kennengelernt, die Nacht zum Tag gemacht, den Körper auf das Äußerste hin strapazieren, sei es Sex oder das Ansinnen mal etwas für den Körper zu tun, was letztendlich auf das selbe hinausläuft, noch mehr Eis gegessen, Bier beweist sich mal wieder als Grundnahrungsmittel, der Freund beweist sich als Falsch, Bier wird zur Nötigung. Ich erkenne den Riss, wir beide versuchen zu flicken, Freundschaft und Drehzeug sind die wahrscheinlich grundlegenden Elemente diesen Sommers, Tage am See verbracht, immer mehr gebräunt, neue Frauen, neue Motivation, neue Musen, ich löse die Bande im Anschein deiner Ankunft, sie war leise, unerwartet und doch hör ich sie so laut in meinem Kopf, die Sonne des Sommers steht nun im Zenit, es geht von Open Air zu Open Air, wir machen uns keine Gedanken über Zeit und Raum, Freunde im Freien, Zweisamkeit in tiefen Nächten, Überlegungen werden nicht angestellt, das Leben auf mehrere Tage strapazieren, hängen vor dem Fernsehen, zocken bis die Daumen wehtun, Veranstaltungen planen, Scheisse reden, ohja ganz schön viel, zurückkehren in die eigenen 4 Wände verarbeiten, verstehen, neue Freundschaften schliessen, eine neue Liebe entdecken, im Glauben sein es ist die eine, die Chance ist groß, einen Monat der Einsamkeit statt Zweisamkeit, 10.000 Kilometer der Trennung werden überwunden durch 1000 Berührungen, mit Zahlen spielen, Auszug planen, mal wieder unerfüllt, spätestens zum Frühling hin, feststellen dass die Literatur nicht die notwendige Befriedigung verschafft, stets das Unverständnis der Menschen mit eBooks, Facebook dokumentiert, wertet, kommentiert alles, nunja verwechselt bitte nicht Illusion und Realität, Goa, Farben, Laser, Festivals, erster Sonnenbrand beim Bulgaren, mein Tabak ist schon wieder leer. Kälte ist deutlich zu spüren, die Gänsehaut mehrt sich von Tag zu Tag, das Manuskript wird dicker und dicker, immernoch nicht alles von der Seele geschrieben, das Ziel scheint so nah und ist doch so fern, schon wieder Glückskekssprüche.
Ich atme wieder aus. Mach die Augen auf. Alles schwarz. Es ist Herbst.
Abgeschaltet, Freunde gesehen, Eis gegessen, Menschen kennengelernt, die Nacht zum Tag gemacht, den Körper auf das Äußerste hin strapazieren, sei es Sex oder das Ansinnen mal etwas für den Körper zu tun, was letztendlich auf das selbe hinausläuft, noch mehr Eis gegessen, Bier beweist sich mal wieder als Grundnahrungsmittel, der Freund beweist sich als Falsch, Bier wird zur Nötigung. Ich erkenne den Riss, wir beide versuchen zu flicken, Freundschaft und Drehzeug sind die wahrscheinlich grundlegenden Elemente diesen Sommers, Tage am See verbracht, immer mehr gebräunt, neue Frauen, neue Motivation, neue Musen, ich löse die Bande im Anschein deiner Ankunft, sie war leise, unerwartet und doch hör ich sie so laut in meinem Kopf, die Sonne des Sommers steht nun im Zenit, es geht von Open Air zu Open Air, wir machen uns keine Gedanken über Zeit und Raum, Freunde im Freien, Zweisamkeit in tiefen Nächten, Überlegungen werden nicht angestellt, das Leben auf mehrere Tage strapazieren, hängen vor dem Fernsehen, zocken bis die Daumen wehtun, Veranstaltungen planen, Scheisse reden, ohja ganz schön viel, zurückkehren in die eigenen 4 Wände verarbeiten, verstehen, neue Freundschaften schliessen, eine neue Liebe entdecken, im Glauben sein es ist die eine, die Chance ist groß, einen Monat der Einsamkeit statt Zweisamkeit, 10.000 Kilometer der Trennung werden überwunden durch 1000 Berührungen, mit Zahlen spielen, Auszug planen, mal wieder unerfüllt, spätestens zum Frühling hin, feststellen dass die Literatur nicht die notwendige Befriedigung verschafft, stets das Unverständnis der Menschen mit eBooks, Facebook dokumentiert, wertet, kommentiert alles, nunja verwechselt bitte nicht Illusion und Realität, Goa, Farben, Laser, Festivals, erster Sonnenbrand beim Bulgaren, mein Tabak ist schon wieder leer. Kälte ist deutlich zu spüren, die Gänsehaut mehrt sich von Tag zu Tag, das Manuskript wird dicker und dicker, immernoch nicht alles von der Seele geschrieben, das Ziel scheint so nah und ist doch so fern, schon wieder Glückskekssprüche.
Ich atme wieder aus. Mach die Augen auf. Alles schwarz. Es ist Herbst.
Mittwoch, 18. Juli 2012
Der Schlag ins Gesicht
Eine weise Freundin meinte mal das Leben sei ein hartes Stück Brot. Auch wenn ich es nicht so ausdrücken würde, hat sie wohl recht. Das Leben wird erst hart durch Gefühle und ebenso erst dadurch so wirklich lebenswert. Immer dann wenn ich meine alles sei in Ordnung, mein Gefühlsleben sei in Ordnung, überfällt es mich, unerwartet und wie ein Schlag ins Gesicht. Alles was mir schön und wunderbar erschien, verblasst neben dem was man sich immer schon gewünscht hat. Die Frage die sich mir dann stellt ist: " Spielen mir meine Gefühle nur einen Streich, oder ist es wahr, ist diese Anziehung, die SIE auf mich ausübt Wirklichkeit?" Wirklichkeit liegt ebenso im Auge des Betrachters, wie die Gefühle. Ich versuche mich dann immer daran dieses Gefühl zu verstehen. Die Ratio hinter der Emotion zu finden. Genau das ist es dann, was mich kaputt macht. Das Wissen, dass ich auf diese Frage keine Antwort finden werde ohne es ausprobiert zu haben. Der Mensch, ich als Mensch muss immer probieren. Probieren um zu finden. Jedoch ist der Fund letztendlich nichts im Vergleich dazu wenn ich plötzlich auf meine Perfektion stoße. Unerwartet, einem Schlag hält ähnlich. SIE ist nicht perfekt für alle, sondern nur für mich. Das Stück zum Gegenstück, zumindest bin ich von dem Gedanken beseelt. Was ist jedoch wenn ich erneut einen Schlag ins Gesicht bekomme und begreife dass es nicht das ist was ich will? Sind es zu hohe Anforderungen, oder kann ich mich nicht entscheiden? Hohe Anforderungen ziehen ihren Anspruch aus Erfahrung und wie und zu wem man sich entwickelt hat. Mir selber erscheinen sie nicht allzu groß. Aber ich bin auch offensichtlich zurzeit verwirrt, verwirrt genug um zu wissen dass ich jetzt sicherlich ein paar Tage damit verschwenden werde, wieder eine Ordnung herzustellen in meinem Kopf und in meinem Herzen. Manchmal finde ich dieTrennung sinnvoll und bisweilen sinnlos. Jetzt erscheint sie mir sinnvoll. Das ist jedoch auch das einzige was mir zurzeit sinnvoll erscheint. Einen schönen Abend an die Liebenden, eine schöne durchwachte nachdenkliche Nacht an die Verwirrten, und die die mit sich im Reinen sind, herzlichen Glückwunsch.
Sonntag, 15. Juli 2012
2 Tage und 2 Nächte
Am Anfang weiß man nie wie es ausgehen wird.
Am Ende wünscht man sich, man hätte es gewusst.
Verbitterung?
Nein,
Erschöpfung macht sich im Körper breit, wenn der Geist nach immer neuen Welten langt, während der Körper stets an der selben Stelle bleibt.
Gefängnis meiner Gedanken, öffne deine Tür und geb mir ein neues Gefühl des Ich.
Mein Ich im Rausch, Gelächter, Musik, ALLES wird zu EINEM, darauf will ich das neue Selbstbewusstsein bauen, ein solider Stein der vielleicht ein paar Stunden hält, Illusion der Ewigkeit ist nun eingekehrt.
Vollkommenheit meine ich zu finden. Ein Einklang scheint zu entstehen, die reinste Fata Morgana, erschaffen von mir, konsumiert durch mich, rauscht durch mich.
Rausch, Rausch Rausch.
Mein Ich im Rausch, Gelächter, Musik, ALLES wird zu EINEM, darauf will ich das neue Selbstbewusstsein bauen, ein solider Stein der vielleicht ein paar Stunden hält, Illusion der Ewigkeit ist nun eingekehrt.
Vollkommenheit meine ich zu finden. Ein Einklang scheint zu entstehen, die reinste Fata Morgana, erschaffen von mir, konsumiert durch mich, rauscht durch mich.
Rausch, Rausch Rausch.
Montag, 9. Juli 2012
Aleph
Ausgelesen, die Seiten zerfleddert, von so mancher Träne getränkt, liegst du vor mir. Natürlich hast du mich viel gekostet. Nein ich rede wohl kaum von den 15 Euro die ich für dich bezahlen musste...auch nicht von den 48 Zigaretten. Nein auch nicht die tausend Gedanken. Gepackt hast du mich am Lebenssinn. Ich sitze hier und überdenke Tage, Wochen, Monate gar Jahre. Wieso musstest du so grausam und lieb zugleich sein. Im ersten Moment warst du schon Labsaal und Qual in einem. Ich wollte dies nicht. Am ersten Tag lagst du in der Ecke. 5 Seiten ausgelesen und 12 Zigaretten. Mut verlässt mich. Sich dem eigenen Ich stellen, ja ich drück mich davor...Nun bin ich fertig. Ein Zug, in einem Zug hab ich dich gelesen und meine Lungen mit Nikotin zum Bersten gefüllt, um das Gewicht auf der Brust nicht zu spüren und was nun? Eine Flasche Wein wird meine Gedanken nur anregen. Ja, liebes Buch, du bist zu mir durchgedrungen.
Wieso versagen dabei immer nur die Menschen?
Wieso versagen dabei immer nur die Menschen?
Sonntag, 1. Juli 2012
Letzte Nacht...
Wenn der Himmel sich entscheidet, all die Last abzuwerfen, die sich inmitten dieser riesigen Wattebauschwolken befindet, so verneige ich mich tief vor solch einer unbändigen Naturgewalt. Es liegt in der Natur des Menschen sich alles und jeden Untertan machen zu wollen. Gestern jedoch war es ganz still. Der Mensch verzog sich nach drinnen, in dem Glauben somit der zerstörerischen Kraft entkommen zu können. Doch nur weil die Geräuschkulisse an Krieg erinnert, heißt es noch lange nicht, dass dem Ganzen nicht eine tiefe Schönheit innewohnt.
Es war mal wieder mitten in der Nacht. Diesmal war ich nicht allein. Mit keinem Ziel. Denn du warst ja bereits neben mir. Verdammt ein Reim, das sollte wirklich keiner sein. Lange Rede, kurzer Sinn. Hand in Hand zogen wir durch die Straßen, gemustert von den Blicken der Nachtaktiven, immer weiter gen Reichstag. Meine Espadrilles wurden zur Behinderung, sie zerrissen von einem Augenblick auf den nächsten. Diese Tatsache rang uns beiden ein Lachen ab. Ich erinner mich genau. Wer hat schon mal barfuss vor dem Reichstag gestanden, im immer stärker werdenden Regen, wärmend an der Wärme des anderen, mit den Locken kämpfend, die immer mehr von dem Regen aufsaugten und dann dicke Tropfen hinabschickten, den Nacken und Rücken entlang. Doch auch wir suchten Schutz. Genau gegenüber vom Bundeskanzleramt zwischen den Säulen des Paul - Löbe Haus nahm ich dich in den Arm, während die Welt nicht, wie viele denken, über uns zusammenbrach sondern sich entfaltete. Ich sah dir dabei zu wie deine Finger im Himmel lange Blitze zogen, wie von Künstlerhand gezeichnet, groß, unregelmäßig, losgelöst von den Gesetzen der Ordnung. Wir staunten mehr als das wir verstanden. Zwei Kinder die dem großen Orchester der Natur zuhören. So ist das mit den großen unerwarteten Dingen im Leben. Wir brauchen einen Moment zum Realisieren. Realität braucht aber Bezug. Leider konnten wir keinen dieser Blitze einfangen, immer, wenn ich nach ihnen griff, entstand ein paar Zentimeter weiter ein noch größerer und hellerer. Sie kamen ebenso unerwartet, wie dieses Gefühl in mir. Es war einfach da. Ich kann es mir nicht erklären, aber ein Staunen verlangt keinerlei Erklärung. Das Schöne liegt in der Unwissenheit, die dieses Gefühl mit sich bringt.
Nur eine Frage habe ich an dich:
Nur eine Frage habe ich an dich:
Merkst du die Anspannung, die dich überfällt wenn es soeben geblitzt hat und du auf das Grollen wartest?
Samstag, 23. Juni 2012
Die schöne Seite eines fast schon vergessenen Gefühls
Verzehre dich nach Unbekanntem. Das Bekannte weckt seltener das Feuer der Leidenschaft. Wenn das Bekannte jedoch in dir einen lodernden Waldflächenbrand entfesselt, so bist du gnadenlos verloren. Halt wirst du nur bei dem Gefühl finden, dass irgendwo zwischen Kopf und Herz stecken bleibt und genährt werden will. Einem Virus ähnlich überfällt es deinen Körper. Der Virus, ein Fremdkörper, du lernst damit zu leben, dass du ständig an sie denken musst. Du wirst so manche Stunde noch damit verbringen. die Auswüchse solch tiefer Sehnsucht bekämpfen zu wollen. Jedes Gefühl hat seine Art der Sprache. Öffne nicht nur dein Herz, sondern auch dein Ohr. Nicht für dich, sondern für ein uns. Du willst mit ihr kommunizieren, aber jeglich Wort kann die Bedeutung deiner Leidenschaft nicht im Ganzen auffassen?
So gib dich hin.
Leidenschaft bedarf keiner Leitung, sie hat ein unerschöpfliches Eigenleben.
So gib dich hin.
Leidenschaft bedarf keiner Leitung, sie hat ein unerschöpfliches Eigenleben.
Donnerstag, 14. Juni 2012
Was geht nur immer in meinem Kopf so vor?
Pressekonferenz - Berlin Reinickendorf / 18:12
Liebes Internetvolk,
abgesehen davon, dass wir mittlerweile alle wissen, dass mit mir irgendwas nicht in Ordnung ist...
habe ich mich nun entschieden einer etwas gewagten Idee zu folgen und ebendiese in nächster Zeit in die tat umzusetzen. Sie wird mich viele Stunden kosten. Es werden sicherlich auch einige dabei zu Schaden kommen, andere widerum werden glänzen, und ich, ja, ich werde wahrscheinlich irgendwann die Geduld verlieren und alles nochmal umschreiben.
Ein Buch. Ein Buch, welches mit meinen Augen sieht, schmeckt, riecht, und lebt.
Was denkt ihr darüber?
Liebes Internetvolk,
abgesehen davon, dass wir mittlerweile alle wissen, dass mit mir irgendwas nicht in Ordnung ist...
habe ich mich nun entschieden einer etwas gewagten Idee zu folgen und ebendiese in nächster Zeit in die tat umzusetzen. Sie wird mich viele Stunden kosten. Es werden sicherlich auch einige dabei zu Schaden kommen, andere widerum werden glänzen, und ich, ja, ich werde wahrscheinlich irgendwann die Geduld verlieren und alles nochmal umschreiben.
Ein Buch. Ein Buch, welches mit meinen Augen sieht, schmeckt, riecht, und lebt.
Was denkt ihr darüber?
Mittwoch, 13. Juni 2012
Die Münze hat 2 Seiten. Der Mensch hat mehr.
Heimlich sitzt du da. Einer Salzsäule ähnlich, starr. Schaust kurz auf. Du musterst mich so eigenartig. Holst tief Luft. Schreibst du schon wieder? Ich kann zuschauen wie sich dein Atem senkt und deine Finger in der Dunkelheit über die Tastatur nur so huschen. Was schreibst du da? Es scheint dich zu erregen. Deine Brust hebt und senkt sich merklich schneller. Reg dich nicht auf. Bald ist das Gefühl vorbei. Letzter Satz wurde soeben vollendet. Ruhe kehrt in deiner Haltung ein. Dein Unterhemd ist mehr gräulich als weiß. Denk an die Zeit. Du vergisst sie allzu oft. In der Nacht fühlst du dich am wohlsten und deine Locken sind heute mal wieder allzu widerspenstig. Vielleicht einfach komplett kahl rasieren. Veränderung? Zu viel. Vielleicht mal ein wenig mehr schlafen? Deine Augenringe verschrecken mehr, als dass sie Mitleid erregen. Selbstmitleid. Eine ziemlich große Falle. Du jammerst gerne. Ich kenne dich, aber zu oft verkenn ich dich, nächtlicher Freund und Feind.
Das Spiegelbild geht nie schlafen.
Mittwoch, 6. Juni 2012
Die Romanze - eine kleine Illusion die große Krater hinterlässt.
Liebster Ivan der Vergangenheit,
wie dumm warst du nur zu glauben, dass diese Form des sich Nahekommens aufgehen könnte? Nun, ich will nicht, dass du dich jetzt in Selbstzweifeln verlierst, und dennoch musst du wohl einsehen, dass die Sache mit den Romanzen einen Haken hat, jedoch kein Haken von dem du dich lösen kannst, sondern vielmehr einer der Sorte bei denen du dich so sehr windest, dass du ausblutest. Die Idee hatte mir jedoch sehr gefallen. Keine feste Bindung, welche an keinerlei Konventionen gebunden ist, außer an denen der Leidenschaft. Leidenschaft, als Kern der körperlichen Annäherung und Katalysator der eigenen Gefühle. Eine für mich persönliche neue Art des gegenseitigen Entdeckens und Antastens. Die Romanze als Utopie von etwas neuem, erfrischenden, Grundbaustein einer neuen Beziehung, blendete mich viel zu lange, sodass ich immer wieder Versuche wagte, Versuche welche alle fehlschlugen und eine konsequente Resignation Frauen gegenüber nach sich zog, doch dies ist ein anderes Thema. Viel mehr eckte die Romanze dort an, wo ich es kaum für möglich hielt...Über kurz oder lang entwickelt einer von beiden für den anderen Gefühle, und das ist der bildliche Zusammenprall von Realität und Utopie. Der Punkt der in meiner Vorstellung einer Romanze jedoch von mir vernachlässigt wurde, ist die Zeit. Ein Paradigma, vor dem wir alle mal ganz gerne die Augen verschließen. Manch einer braucht länger Gefühle zu entwickeln, manch anderer kürzer. Aber, dass beide im selben Moment Gefühle entwickeln ist eine Seltenheit, wahrscheinlich kommt daher der Scheiss "Der Liebe auf den ersten Blick!"...Laut Hollywood´s Blockbustern müsste ich diesen "ersten Blick" an die 12837901823 Mal erleben. Irgendwie war ich anscheinend immer zur falschen Zeit, am falschen Ort...
Aber ich merke schon ich verliere mich. Zurück zum Haken. Nun bin ich an dem Punkt an dem sie mir sagt, dass sie Gefühle entwickelt hat. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, warten oder handeln. Ich habe immer gewartet, jedoch kam nichts. Es fehlte immer das kleine Quäntchen Besonderheit. Letztendlich wartete ich zu lange...zu viele Stunden, die vergingen während die unerwiderte Verliebtheit, die Welt gleich viel bedrohlicher machten. Ein ständiger Bruch mit sich selbst - zu wissen, dass man schlimmere Gefühle entstehen lassen kann, als der Tod es vermag.
Dennoch ist der Ivan von heute und der Ivan der Zukunft glücklich. "Du Unmensch" , würde man meinen wollen.
Liebste Grüße
dein Gewissen.
wie dumm warst du nur zu glauben, dass diese Form des sich Nahekommens aufgehen könnte? Nun, ich will nicht, dass du dich jetzt in Selbstzweifeln verlierst, und dennoch musst du wohl einsehen, dass die Sache mit den Romanzen einen Haken hat, jedoch kein Haken von dem du dich lösen kannst, sondern vielmehr einer der Sorte bei denen du dich so sehr windest, dass du ausblutest. Die Idee hatte mir jedoch sehr gefallen. Keine feste Bindung, welche an keinerlei Konventionen gebunden ist, außer an denen der Leidenschaft. Leidenschaft, als Kern der körperlichen Annäherung und Katalysator der eigenen Gefühle. Eine für mich persönliche neue Art des gegenseitigen Entdeckens und Antastens. Die Romanze als Utopie von etwas neuem, erfrischenden, Grundbaustein einer neuen Beziehung, blendete mich viel zu lange, sodass ich immer wieder Versuche wagte, Versuche welche alle fehlschlugen und eine konsequente Resignation Frauen gegenüber nach sich zog, doch dies ist ein anderes Thema. Viel mehr eckte die Romanze dort an, wo ich es kaum für möglich hielt...Über kurz oder lang entwickelt einer von beiden für den anderen Gefühle, und das ist der bildliche Zusammenprall von Realität und Utopie. Der Punkt der in meiner Vorstellung einer Romanze jedoch von mir vernachlässigt wurde, ist die Zeit. Ein Paradigma, vor dem wir alle mal ganz gerne die Augen verschließen. Manch einer braucht länger Gefühle zu entwickeln, manch anderer kürzer. Aber, dass beide im selben Moment Gefühle entwickeln ist eine Seltenheit, wahrscheinlich kommt daher der Scheiss "Der Liebe auf den ersten Blick!"...Laut Hollywood´s Blockbustern müsste ich diesen "ersten Blick" an die 12837901823 Mal erleben. Irgendwie war ich anscheinend immer zur falschen Zeit, am falschen Ort...
Aber ich merke schon ich verliere mich. Zurück zum Haken. Nun bin ich an dem Punkt an dem sie mir sagt, dass sie Gefühle entwickelt hat. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, warten oder handeln. Ich habe immer gewartet, jedoch kam nichts. Es fehlte immer das kleine Quäntchen Besonderheit. Letztendlich wartete ich zu lange...zu viele Stunden, die vergingen während die unerwiderte Verliebtheit, die Welt gleich viel bedrohlicher machten. Ein ständiger Bruch mit sich selbst - zu wissen, dass man schlimmere Gefühle entstehen lassen kann, als der Tod es vermag.
Dennoch ist der Ivan von heute und der Ivan der Zukunft glücklich. "Du Unmensch" , würde man meinen wollen.
Liebste Grüße
dein Gewissen.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Jedes Gebäude hat seine eigene Geschichte
Wenn ich nachts durch Berlin laufe, meine Schritte auf dem Asphalt kaum zu hören sind, denke ich an Zeiten zurück in denen mir diese Stadt riesig vorkam. Jedes Gebäude einem Monster ähnlich, am Anfang weiß, irgendwann nur noch grau, klar definiert, die Lichter in den Fenstern, Augen zum verwechseln ähnlich. Sie stoßen den Atem aus, aus einer Zeit in der ich noch nicht mal in Planung war, eine Zeit in der ich noch Kind sein durfte und keinerlei Aufmerksamkeit durch mein kindliches Gelächter auf mich zog. Als ich jedoch gestern Nacht am Hackeschen Markt vorbeilief und einfach nur grinsend dieses Eigenleben dieser Stadt in mich förmlich aufsog, blickten die Menschen um sich. Ein Ort der sonst niemand schläft, wirkte wie ein großes Gefängnis in dem jegliche Gefühlsregung als Verboten gilt. Das Ausatmen hinterließ ein Stechen in der Brust, der schmerzvolle Augenblick in dem ich begriff, dass ein Lachen, Fröhlichkeit bei Erwachsenen eher missbilligend betrachtet wird. Ein Zustand der mir unverständlich ist. Dabei erfüllten mich die Stunden mit dir mit solch einer tiefen Zufriedenheit, dass ich am liebsten ein jedem, der mir begegnete, davon ein Stück abgegeben hätte. Nein nicht zwingend Zufriedenheit auf ewig, sondern nur ein Lächeln, der den Alltag dem wir uns tagtäglich ergeben müssen, um zu erleben, erträglicher zu machen. Ein Lächeln, dass die kindlichen Sorgen stumm schaltet, uns klar macht, dass diese Gebäude gar nicht so riesig sind wie sie scheinen und wir sie brauchen, damit wir uns daran erinnern wie viele Momente verborgen hinter ihnen schlummern. Gute, schlechte, prägende, unnötige, und eben auch jene, die wir noch Tage, Wochen, Monate danach in unserem Herzen tragen. Momente die mit uns altern und nur durch uns nicht in Vergessenheit geraten. Wieso Episoden unseres Lebens verleugnen oder verdrängen? Ich sehe mich selber als eine Art Buch, welches tagtäglich eine Episode auf einer neuen ungeschriebenen Seite hinzufügt. Ich werde mich niemals an diesem Buch vergehen und eine Seite rausreissen, denn das würde bedeuten einen Teil aus mir rauszureissen. Aber ich bin so wie ich bin aufgrund dieser Seiten. Gestern durfte ich eine schöne Seite hinzufügen, und das Kind in mir hat sich lauthals darüber gefreut und der Mensch der ich heute bin, darf von diesen Früchten der Freude kosten. Ich danke dir.
Sonntag, 20. Mai 2012
Hätte, hätte, Fahrradkette.
Hätte, hätte....
gibt es dich? Du bist mehr als nur ein Gedanke. Meinen ganzen gestrigen Tag hast du auf den Kopf gestellt. Du bist eine Fata Morgana eines unwissenden Herzens. Du bist eine Projektion dessen, was ich Perfektion nenne. Der Charme den du versprühst, beruht auf einem tiefen Selbstbewusstsein. Vielleicht ein Selbstbewusstsein, dass dich vor Erinnerungen schützt, vor zukünftigen Konfrontationen mit dem Leben bewahren wird. Letztendlich stehst du auf deinen eigenen Beinen und läufst auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Intellekt. Du ziehst die Menschen in deinen Bann. Jedoch gehörst du nicht zu den Menschen, die eben jene Eigenschaften ausnutzen, sondern vielmehr lässt du Vertrauen dort entstehen, wo einige schon lange nichts außer Kummer und Verzweiflung spüren durften. Du bist keine Mutter Theresa, du bist keine Märtyrerin, du bist ein Mensch aus Fleisch und Blut, der es einfach versteht Leere durch Hoffnung zu ersetzen. Selbstverständlich bist du auch keine 0815 Gestalt, die jedem gefallen will. Deine Ehrlichkeit und Direktheit verletzt auch Menschen, ganz bewusst, grausam? Vielleicht. Du machst den Mund auf, wenn andere schweigen.
Die Lippen, die verheißungsvoll Dinge in mein Ohr flüstern, wenn ich schlafe. Doch wenn ich aufwache, begreife ich nur immer wieder aufs Neue, dass diese greifbare Illusion, doch ungreifbar für mich ist.
Ich laufe durch die Straßen und zerbreche mir den Kopf ob es dich gibt? Ob ich einer Illusion hinterherrenne? Doch wie kann ich etwas hinterherrennen, was seinen Ursprung in meinem Herzen hat. An einem Ort, an dem du liebste Perfektion, Ordnung bringen könntest. Keine steife Ordnung, Ordnung die mich wissen lässt, dass ich mit dir an meiner Seite jeden Schritt in jede Richtung wagen kann. Ein Rückhalt auf ewig. Eine schöne Tatsache. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur blind und erkenne in den eigenen Reihen diese Perfektion bisher einfach noch nicht.
So werde ich auch weiterhin meine Runden ziehen und mich immer wieder mit denselben Gedanken quälen. Teufelskreis.
...Fahrradkette.
gibt es dich? Du bist mehr als nur ein Gedanke. Meinen ganzen gestrigen Tag hast du auf den Kopf gestellt. Du bist eine Fata Morgana eines unwissenden Herzens. Du bist eine Projektion dessen, was ich Perfektion nenne. Der Charme den du versprühst, beruht auf einem tiefen Selbstbewusstsein. Vielleicht ein Selbstbewusstsein, dass dich vor Erinnerungen schützt, vor zukünftigen Konfrontationen mit dem Leben bewahren wird. Letztendlich stehst du auf deinen eigenen Beinen und läufst auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Intellekt. Du ziehst die Menschen in deinen Bann. Jedoch gehörst du nicht zu den Menschen, die eben jene Eigenschaften ausnutzen, sondern vielmehr lässt du Vertrauen dort entstehen, wo einige schon lange nichts außer Kummer und Verzweiflung spüren durften. Du bist keine Mutter Theresa, du bist keine Märtyrerin, du bist ein Mensch aus Fleisch und Blut, der es einfach versteht Leere durch Hoffnung zu ersetzen. Selbstverständlich bist du auch keine 0815 Gestalt, die jedem gefallen will. Deine Ehrlichkeit und Direktheit verletzt auch Menschen, ganz bewusst, grausam? Vielleicht. Du machst den Mund auf, wenn andere schweigen.
Die Lippen, die verheißungsvoll Dinge in mein Ohr flüstern, wenn ich schlafe. Doch wenn ich aufwache, begreife ich nur immer wieder aufs Neue, dass diese greifbare Illusion, doch ungreifbar für mich ist.
Ich laufe durch die Straßen und zerbreche mir den Kopf ob es dich gibt? Ob ich einer Illusion hinterherrenne? Doch wie kann ich etwas hinterherrennen, was seinen Ursprung in meinem Herzen hat. An einem Ort, an dem du liebste Perfektion, Ordnung bringen könntest. Keine steife Ordnung, Ordnung die mich wissen lässt, dass ich mit dir an meiner Seite jeden Schritt in jede Richtung wagen kann. Ein Rückhalt auf ewig. Eine schöne Tatsache. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur blind und erkenne in den eigenen Reihen diese Perfektion bisher einfach noch nicht.
So werde ich auch weiterhin meine Runden ziehen und mich immer wieder mit denselben Gedanken quälen. Teufelskreis.
...Fahrradkette.
Montag, 14. Mai 2012
BOY
Morgens nach Hause zu gelangen und nicht ruhig einschlafen zu können, zu
wissen dass der Tag noch etwas bereithält, ist wohl kaum Gewissheit,
aber viel mehr ein Glühen, Pulsieren, irgendwo in meiner Körpermitte
gleich neben dem Käfig in dem die Schmetterlinge gefangen gehalten
werden, deren kleine metallene Pforte sich bekanntlich zur Frühlingszeit
öffnen soll, manchmal jedoch jahrelang verschlossen bleibt. Jemand
sollte mal den Öffnungsmechanismus überprüfen. Immer wieder mein Blick
zur Uhr. Obwohl ich schon längst weiß, dass ich zu spät bin. Der erste
Schritt nach draußen ist relativ unsicher. Ich laufe schneller. Meine
Haare fallen mir immer wieder ins Gesicht. Mit der einen Hand versuche
ich die Locken zu zähmen, während ich mit der anderen Hand die Kopfhörer
zu entknoten versuche. Wie schaffen die das immer wieder? Mal im Ernst!
Eben noch zwei Schlangen ähnlich auf dem Tisch liegend, fünf Minuten in
der Hosentasche und es sieht eher aus wie zehn Schlangen bei der
Paarung. Es gibt einfacheres als Vergleiche am Morgen. Entschuldigt
bitte. Musik am Morgen definitiv wichtigste Nahrungsgrundlage nach
Zigarette und Kaffee. Ob ich jetzt wohl einen Extrapost machen muss, in
dem ich vom Nikotinkonsum abrate? Ja, mir gehen definitiv zu viele
Gedanken durch den Kopf. Nun, solange der Zynismus nicht nach meinem
Verstande greift, bin ich glaube ich gesellschaftlich noch tragbar.
Trotz vieler Gedanken und eines Herkules würdigen Kampfes erreiche auch
ich irgendwann mal die U Bahn. Kopfhörer gezähmt, Kaffee, Zigarette und
Zahnpasta konkurrieren um den Geschmack, der mir auf der Zunge bleiben
soll. Mit Blick auf das "Rauchen verboten" Schild, zünd ich mir noch
eine an und schüttel den Kopf. Die 20 Meter entfernt stehende Oma,
denkt sich bestimmt "keine Erziehung", ihr denkt euch "uuuuh was für ein
Rebell". Nein, keines von beidem, schlicht und ergreifend störe ich
niemanden damit. Dort wo ich mich zu Hause fühle, da gibt es nur sehr
wenige, die wenigen sind zu 50% Raucher. Also bin ich das Zünglein auf
der Waage. Willkommen in der Demokratie. Drehe mich zum Bahnhofshäuschen
hin, erkenne in der Verspiegelung der Fensterscheibe meine Silhouette.
Der letzte Ort zum Haare richten. Es ist ohnehin ein Teufelskreis. Ich
muss lauthals lachen. Lieber Leser, lies bitte den Text noch einmal und
werde dir bewusst, dass ich all das mit einem Grinsen im Gesicht
geschrieben habe, denn irgendwie ist der Tonus, ohne ein Bild vor Augen
zu haben, allzu traurig. Ändern wir das. Also, klick den Link an und
lies es nochmal, mit der Musik im Hintergrund dazu, durch. Oder lass es
bleiben. Der Klang der Worte liegt bei dir selbst. Ich drücke "Play",
wie jeden Morgen
Play
Play
Sonntag, 13. Mai 2012
Unwissenheit ist keine Falle.
Wo war ich? Wo bin ich? Wie bin ich hierher gelangt? Wieder einer dieser Morgende an denen Erinnern zur olympischen Sportart wird. Ich bin definitiv nicht Goldmedaillen würdig, auch wenn der Schein der Sonne meinen Kopf bestimmt zu vergolden scheint. Ein Heiligenschein ist der reinste Witz dagegen. Augen liegen schwer, Schlaf für 2 Wochen in meinen Augen, doch nichts dagegen im Vergleich zur Blindheit die mich so plötzlich erfasst, in der ich verstehen will, wahrnehmen will, hier sein will. Mein Hier beschränkt sich vorerst auf mein Bett, halbausgezogene Kleidung weiblicher Natur, die restliche Hälfte auf dem Boden verstreut. Alkohol überall verteilt, Gläser in Massen, die Wände wirken durch das sich brechende Licht in einem Meer von kleinen Sonnen getaucht. Zufriedenheit ergreift mich. Beruhigung lässt die Unwissenheit verschwinden, unwichtig erscheinen.
Ich lege mich wieder hin.
Ich atme die Zeit, die ich lebe, ein.
Ich lächele.
Ich lege mich wieder hin.
Ich atme die Zeit, die ich lebe, ein.
Ich lächele.
Sonntag, 6. Mai 2012
Innerer Frieden - für den Moment
Die Uhr zeigt.....20:50!
Endlich darf ich im Bett liegen. Keine Schule, kein Feiern, keine Freunde, keine Eltern, keine Pläne. Obwohl einen Plan hab ich dennoch. Das Ventil öffnen. Alles mal rausströmen lassen und den Kopf frei machen. Blicke zur Decke. Versuche mich zu erinnern. Alles rauscht vorbei im Sekundentakt. Uhr zeigt 20:55. Versuche mental auf Pause zu drücken. Schneide im Kopf zusammen, was zusammengehört. Ordnung der Gedanken, um ehrlich zu sein gibt es meiner Meinung nach Einfacheres. Eigenartigerweise denke ich aber nur an einige wenige Momente. Nein, es ist nur einer. Ich saß mal wieder in der U-Bahn. Während ich mich noch fragte, wieso ich das Verlangen hatte "Der Sieger bleibt allein" ein viertes Mal zu lesen, suchte ich nach Merkmalen die Igor und ich gemeinsam hätten. Er, ein Intellekt im inneren Ungleichgewicht. Dafür zerstört er Welten. Wäre ich auch dazu bereit? Ich denke nicht. Denn exakt in diesem Moment begriff ich, dass diese Woche eine gute Woche war. Kein Zerwürfnis, keine Verirrungen und Wirrungen. Recht traurig, dass wir alle einen Großteil der Zeit im Ungleichgewicht verbringen...ich falle zu oft, doch diesmal bin ich stehen geblieben. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass diese Woche einem kompletten Gleichgewicht unterlag, doch muss ich zugeben, dass keine Luft rausströmt. Das Ventil in meinem Kopf gibt nichts her. Ich muss wohl seelische Belastung und körperliche Erschöpfung verwechselt haben.
Greift die Verwirrung nun um sich? Eigentlich wollte ich nur diesen "goldenen" Moment des Inneren Friedens verinnerlichen, wenn nötig sogar anhalten...
...mittlerweile 21:32...
Endlich darf ich im Bett liegen. Keine Schule, kein Feiern, keine Freunde, keine Eltern, keine Pläne. Obwohl einen Plan hab ich dennoch. Das Ventil öffnen. Alles mal rausströmen lassen und den Kopf frei machen. Blicke zur Decke. Versuche mich zu erinnern. Alles rauscht vorbei im Sekundentakt. Uhr zeigt 20:55. Versuche mental auf Pause zu drücken. Schneide im Kopf zusammen, was zusammengehört. Ordnung der Gedanken, um ehrlich zu sein gibt es meiner Meinung nach Einfacheres. Eigenartigerweise denke ich aber nur an einige wenige Momente. Nein, es ist nur einer. Ich saß mal wieder in der U-Bahn. Während ich mich noch fragte, wieso ich das Verlangen hatte "Der Sieger bleibt allein" ein viertes Mal zu lesen, suchte ich nach Merkmalen die Igor und ich gemeinsam hätten. Er, ein Intellekt im inneren Ungleichgewicht. Dafür zerstört er Welten. Wäre ich auch dazu bereit? Ich denke nicht. Denn exakt in diesem Moment begriff ich, dass diese Woche eine gute Woche war. Kein Zerwürfnis, keine Verirrungen und Wirrungen. Recht traurig, dass wir alle einen Großteil der Zeit im Ungleichgewicht verbringen...ich falle zu oft, doch diesmal bin ich stehen geblieben. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass diese Woche einem kompletten Gleichgewicht unterlag, doch muss ich zugeben, dass keine Luft rausströmt. Das Ventil in meinem Kopf gibt nichts her. Ich muss wohl seelische Belastung und körperliche Erschöpfung verwechselt haben.
Greift die Verwirrung nun um sich? Eigentlich wollte ich nur diesen "goldenen" Moment des Inneren Friedens verinnerlichen, wenn nötig sogar anhalten...
...mittlerweile 21:32...
Samstag, 28. April 2012
Der stille Rückhalt
Manchmal gibt es diese schwarzen Löcher, ein schwarzes Loch reicht um nie wieder aufstehen zu können. Manchmal erwarte ich sie aber bereits schon ein paar Stunden vorher, und dann wenn sie gerade dabei sind mein Ich undefinierbar zu machen, stehen dort viele Menschen. Menschen wie Max, Indra, Daniel, Lea, Ulf Wofür? Weil sie einen stillen Rückhalt bilden. Ein Rückhalt den ich zurzeit wirklich gebrauchen kann. Es fällt mir keine Last von den Schultern, nein, sie bröckelt von meinem Herzen. Stille Sorgen sind tiefer Natur. Kannst du sie ergründen? Nein? Es liegt nicht immer nur bei dir. Schau dich um, man findet mehr als man glaubt. Dieses "mehr" sind die Menschen, die wir lieben sollten.
Mittwoch, 18. April 2012
Der Mann mit den Seilen.
05:09. Wahrscheinlich liegen die meisten von euch in den Betten, träumt von den riesigen Dingen, die ihr euch schon von Kindesfüßen an wünscht, oder ihr träumt von dem was ihr bereits habt, oder gehen lassen habt. Pläne zu verlieren ist normal, Neue entstehen. Immer und immer wieder.
Auch ich versuche zu träumen - doch wie soll das von statten gehen, wenn ich das Gefühl habe, dass Schlaf mich zu schwach macht. Zu schwach um die Seile zu halten, die sich von Stunde zu Stunde immer tiefer in meine Hände schneiden. Ich stehe in einem riesigen Gebäude. Das Mauerwerk ist so hoch...Ich kann vor Anstrengung den Kopf kaum heben. Ich versuche durch meine Faust hindurch die Seile zu erkennen, doch habe ich das Gefühl, sie kaum von meinen Handflächen unterscheiden zu können. Es wirkt als würden sie in meinen Händen enden. Eins werden. Ich spüre die Anspannung der ich ausgesetzt bin. Ich verstehe sie nicht. Denken fällt mir zu solch später Stunde immer schwerer. Traurig wenn der Kopf einen verlässt. Verdammtes Selbstmitleid.
05:16. Ich weiß was es ist. Ich versuche all das was auseinanderzubrechen scheint zusammenzuhalten. Doch es will mir nicht so recht gelingen. Die Wände erbeben bei jedem meiner Atemzüge. Müdigkeit, wie schön wäre es zu gähnen. Stattdessen warte ich darauf, dass alles einbricht. Ich mittendrin.
Auch ich versuche zu träumen - doch wie soll das von statten gehen, wenn ich das Gefühl habe, dass Schlaf mich zu schwach macht. Zu schwach um die Seile zu halten, die sich von Stunde zu Stunde immer tiefer in meine Hände schneiden. Ich stehe in einem riesigen Gebäude. Das Mauerwerk ist so hoch...Ich kann vor Anstrengung den Kopf kaum heben. Ich versuche durch meine Faust hindurch die Seile zu erkennen, doch habe ich das Gefühl, sie kaum von meinen Handflächen unterscheiden zu können. Es wirkt als würden sie in meinen Händen enden. Eins werden. Ich spüre die Anspannung der ich ausgesetzt bin. Ich verstehe sie nicht. Denken fällt mir zu solch später Stunde immer schwerer. Traurig wenn der Kopf einen verlässt. Verdammtes Selbstmitleid.
05:16. Ich weiß was es ist. Ich versuche all das was auseinanderzubrechen scheint zusammenzuhalten. Doch es will mir nicht so recht gelingen. Die Wände erbeben bei jedem meiner Atemzüge. Müdigkeit, wie schön wäre es zu gähnen. Stattdessen warte ich darauf, dass alles einbricht. Ich mittendrin.
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